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Weitere Entwicklung der Offshore-Windenergie unter Einbeziehung der vorgesehenen Verlängerung der AKWs

Freitag, 16. April 2010

Erneuerbare Energie ist die Energie des 21. Jahrhunderts. So lautet die Aussage von Ex-Senator Jens Eckhoff –Präsident der Deutschen Stiftung zur Förderung der Offshore-Windenergie und Geschäftsführer der Windagentur Bremerhaven/Bremen e.v. /WAB) bei einer Diskussionsveranstaltung zur weiteren Entwicklung der Offshore-Windenergie, die auf Einladung der Mittelstandsvereinigung (MIT) Bremerhaven / Cuxhaven und der CDU Bremerhaven stattfand.

Im Einführungsreferat zeigte der Geschäftsführer der Multibrid GmbH, Fèlix Debierre die rasante Entwicklung der Windenergiebranche auf und wies auf die Perspektiven hin, die in dieser Technologie liegen und forderte die weitere Unterstützung von Bund und Ländern ein.

Vor ca. 150 Teilnehmern, die durch Thomas Ventzke, dem Vorsitzenden der MIT begrüßt wurden, diskutierten auf dem Podium Staatssekretär Enak Ferlemann, Norbert Giese, REpower Systems AG, Dr. Hans-Joachim Stietzel, Wirtschaftsförderung Cuxhaven, Jens Eckhoff und Nils Schnorrenberger, BIS, welche Maßnahmen nötig sind, um das Potential der  Offshore-Windenergie ausschöpfen zu können, wobei die Finanzierung von Milliarden Beträgen zur Finanzierung von Windparks auf See eine zentrale Rolle spielen.

Der Ausbau der Netze, der Trassen, der Genehmigungsverfahren, die z.Zt. einen Vorlauf von bis zu 36 Monate haben, ist zu lange. Die Zeitschiene ist der kritischste Punkt. Den Investoren von Windparks sind die Anforderungen der Netzbetreiber zu hoch, bevor diese den entsprechenden Netzanschluss legen. Gefordert wurde ein nationaler Energieplan ebenso wie eine Bundesnetzagentur.

Staatssekretär Ferlemann unterstützte die Forderungen, wies aber auch darauf hin, dass die Bundesregierung mit dem EEG den Weg geebnet hat, um die Offshore-Windenergie auszubauen, erläuterte aber auch die noch anstehenden Probleme und zeigte den Handlungsbedarf bei den Antragstellern auf. Die Bundesregierung stehe dazu, dass die Atomenergie eine Brückentechnologie sei und dass die Laufzeiten der AKW`s nur so lange verlängert werden, bis regenerative Energie ausreichend zur Verfügung steht.

Abschließend waren sich alle Teilnehmer auf dem Podium darüber einig, dass Deutschland und Europa eine Unabhängigkeit im Energiebereich für unsere Volkwirtschaft braucht und dafür muss die Lobbyarbeit in Berlin verstärkt werden.

CDU-Mittelstandsvereinigung besucht COMET

Donnerstag, 08. April 2010

Was macht COMET eigentlich im März? Wie arbeitet eine Firma, die in den letzten 3 Tagen des Jahres ihren Umsatz für das ganze Jahr generieren muss? Ist dort Winterpause geplant oder werden Überstunden abgebaut? Mitnichten! Gleich Anfang des neuen Jahres geht es wieder los. Davon konnten sich die Mitglieder und Gäste der CDU Mittelstandvereinigung überzeugen. Unter der Leitung des Geschäftsführers Richard Eickel und seiner Kollegen, Oliver Klein und Andreas Reimer wurde den Teilnehmern das Unternehmen vorgestellt.

Herr Eickel erläuterte die Firmenstrategie, die sich bis in den April hinein mit der Akquisition neuer Kunden und Aufträge befasst, Werbeaktionen und neue Produkte und Verkaufsstrategien werden entwickelt um dem Wettbewerb stand zu halten. Ab Mitte des Jahres gilt es dann, die entsprechenden Aufträge abzuarbeiten. COMET mit seinen 65 Stammkräften und mindestens der gleichen Zahl an Saisonkräften ist lt. Brancheneinschätzung die Nummer Zwei auf dem deutschen Feuerwerksmarkt. Den Standard, insbesondere im Sicherheitsbereich der Feuerwerkskörper gilt es zu halten und auszubauen.

Beeindruckt waren die Teilnehmer auch von der endlos scheinenden Lagerhalle ,die natürlich allen Anforderungen entspricht, um feuergefährliche Produkte dort in den riesigen Hochregalen nach einem ausgeklügelten Logistiksystem zu lagern. Restlos begeistert war die Delegation aber bei der abschließenden Demonstration der vorgestellten Feuerwerkskörper in Form eines kleinen Feuerwerks am dunklen Abendhimmel. Auf Nachfrage wurde der Wunsch nach einem weiteren Verkaufstag von der Geschäftsführung geäußert. „Dieses Anliegen, so Thomas Ventzke, Vorsitzender der MIT Bremerhaven, werden wir an unsere Organisation in Berlin weiterleiten und auch weiter verfolgen.“

MIT im Dialog mit Claus Brüggemann

Donnerstag, 26. Februar 2009

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe „MIT im Dialog“ mit dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Bremerhaven Claus Brüggemann informierten sich Mitglieder und Gäste über die aktuelle Entwicklung der Finanzkrise und die Auswirkungen auf Bremerhaven.

In Form einer Power Point Präsentation zeigte Claus Brüggemann in einer umfassenden verständlichen Form auf, wo durch diese schlimmste Finanzkrise nach dem schwarzen Freitag 1929 entstanden ist und welche Auswirkungen der Zusammenbruch der Banken auf das Weltwirtschaftssystem hat. Was wir jetzt brauchen, ist Vertrauen,, so Claus Brüggemann. Der Rettungsschirm der Bundesregierung und der Regierungen anderer Länder sei der richtige Weg, dieser Krise zu begegnen.

In der anschließenden Diskussion wurden die Fragen nach Schuld, Konsequenzen und Verantwortung lebhaft diskutiert. Die MIT unterstützt Forderungen nach einem verbesserten Kontrollsystem der Vorstände als auch der Ratinginstitute. Dass hohe Rendite mit hohen Risiken verbunden ist wurde damit verbunden, diese Risiken auch selbst zu tragen. Weitgehende Übereinstimmung wurde erzielt bei der Frage der öffentlichen Unterstützung der großen Banken um zu verhindern, dass durch den Dominoeffekt die Weltwirtschaft zusammen bricht. Als moralisch verwerflich bezeichneten die Teilnehmer die überhöhten Managergehälter und Bonuszahlungen an Vorstände, die die Verluste zu verantworten haben.

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Chancen für Bremerhaven wahren

Donnerstag, 26. Februar 2009

Gerade in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise ist der Offshore Windenergiebereich ein Garant für den Strukturwandel in Bremerhaven. Dieser Bereich ist ein Dienstleistungs- und Produktionsbereich der dringend benötigt wird um den künftigen Energiebedarf abdecken zu können. Während wir z. Zt. in den Häfen bedingt durch den stockenden Export Arbeitsplätze verlieren, suchen Windenergiefirmen Standorte und stellen Arbeitskräfte ein.

Besonders in diesem Bereich hat Bremerhaven mit seiner Lage am seeschifftiefen Wasser einen Standortvorteil, den wir nutzen müssen. Diese Chance darf Bremerhaven nicht ungenutzt vorüber gehen lassen. Jetzt suchen die Windenergiefirmen Standorte und jetzt brauchen sie belastbare Flächen. Und letztlich warten die Firmen auch nicht auf Bremerhaven, obwohl  Bremerhaven im Bereich der Offshore Windenergie hervorragend aufgestellt ist und auch die nötige wissenschaftliche Infrastruktur anzubieten hat. Bereits jetzt sind namhafte Ansiedlungen mit hunderten von Arbeitsplätzen an Bremerhaven vorbei gezogen.

Die MIT Bremerhaven fordert die Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung auf, zügig ergebnisoffen auch die 80 ha am Flughafen zu prüfen, ob das Gelände als Gewerbegebiet für die Windenergie umgewandelt werden kann.

Die MIT Bremerhaven sieht nach wie vor einen großen Bedarf an Gewerbeflächen auf der Luneplate und erwartet, dass die Landesregierung sich nun endgültig mit Niedersachen über den Staatsvertrag einigt und auch die nötigen Mittel für die Erschließung bereitstellt, wobei sich die MIT Bremerhaven darüber im Klaren ist, dass die Flächen vor fünf oder sechs Jahren für Gewerbeansiedlungen nicht zur Verfügungen stehen werden.

Besichtigung Druckzentrum Nordsee

Donnerstag, 05. Februar 2009

Im Rahmen unserer Betriebsbesichtigungen hat die MIT Kreisverband Bremerhaven das Druckzentrum Nordsee GmbH besichtigt. Unter der kundigen Leitung des Geschäftführers Dipl.-Kfm. Matthias Ditzen-Blanke und seinem Mitarbeiter konnten die Teilnehmer das
neue Herzstück des Zentrums im laufenden Betrieb bestaunen.

Der Geschäftsführer erläuterte vorab den Besuchern in einem ausführlichen Diskurs, warum sich die Ditzen-Gruppe für diese Investition in Höhe von 26 Mio € am Standort Am Grollham entschieden hat und wie wichtig diese Entscheidung für den Standort Bremerhaven sei.

Wie interessant diese Besichtigung war ist deutlich geworden, dass ein großer Teil der Besucher sich den Druckvorgang bis nachts gegen 22.30 Uhr angeschaut haben.

Die MIT Bremerhaven bedankt ich noch einmal ganz herzlich bei der Druckzentrum Nordsee GmbH.

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Rot-Grüne Wirtschaftspolitik konzeptionslos

Montag, 15. Dezember 2008

Wie die NZ am 10.12.08 mitgeteilt hat, will Rot-Grün die Wirtschaft auf Landesebene 2010 und 2011 mit mehr Geld für Investitionen unterstützen. Wie konzeptionslos und kopflos die rot-grüne Landesregierung Wirtschaftspolitik betreibt, wird daraus sichtbar. Erst werden die Mittel gekürzt, Zuschussprogramm auf Darlehensprogramme umgestellt – und jetzt muss man wieder zurück rudern, um die Wirtschaft  anzukurbeln und um die Kurve zu bekommen muss man die allgemeine Wirtschaftskrise heranziehen.

Die MIT Bremerhaven hat bereits wiederholt auf die falsche Wirtschaftspolitik dieser Landesregierung hingewiesen und den Wirtschaftssenator aufgefordert, sich für ausreichende Investitionsmittel einzusetzen, um die in den letzten Jahren erreichte Standortentwicklung nicht zu gefährden. „Aber Senator Nagel“, so Thomas Ventzke als Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung Bremerhaven, „ist wahrscheinlich der falsche Ansprechpartner, weil er sich im Senat nicht durchsetzen kann“ Die MIT Bremerhaven fordert den Präsidenten des Senats auf, für langfristig planbare Rahmenbedingen für die Wirtschaft in diesem Land zu sorgen auf die die Wirtschaft sich auch verlassen kann.

Erweiterte Sonntagsöffnung

Dienstag, 02. Dezember 2008

Auf Antrag der Landesvorstandsmitglieder Thomas Ventzke und Karin Tuczek befasste sich der Landesvorstand der MIT des Landes Bremen mit dem Thema erweiterte Sonntagsöffnung im touristischen Gebiet „Alter/Neuer Hafen in Bremerhaven“. Einstimmung wurde der Antrag des Magistrats auf 16 Sonntagsöffnungen unterstützt. Wie schon beim Thema Wirtschaftsförderung ist die rot/grüne Landesregierung nicht in der Lage, ideologiefrei, der Sache angemessen eine Entscheidung zu treffen. In Bremerhaven sind Millionenbeträge seitens der öffentlichen Hand aber auch von Privaten ausgegeben worden, um den Bereich Alter/Neuer Hafen touristisch zu entwickeln – und nun lässt man die Touristen, die Geld in die Stadt bringen sollen, vor der Tür stehen, und zwar mit fadenscheinigen Argumenten. Wie soll sich eine Stadt entwickeln, bei solch einer Landesregierung! In Cuxhaven kann man am Sonntag selbst bei Aldi einkaufen gehen und dort werden sicherlich keine touristischen Dinge angeboten. Der MIT Landesvorstand fordert die Landesregierung auf, unverzüglich eine adäquate Lösung anzubieten und wenn es nicht anders geht ein entsprechendes Gesetz einzubringen.

Aktuelle Entwicklung des “Jade Weser Port“

Mittwoch, 04. Juni 2008

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe „MIT im Dialog“ mit Jürgen Holtermann als Vorsitzender der Geschäftsführung der Hafenmanagementgesellschaft informierten sich Mitglieder und Gäste am 27.05.2008 über die aktuelle Entwicklung des “Jade Weser Port“. Eindrucksvoll stellte Jürgen Holtermann das Jahrhundertbauwerk dar und zeigte die Dimensionen, die Bedeutung und die Notwendigkeit auf, den Tiefwasserhafen zügig voranzubringen und wies auf die wirtschaftliche Bedeutung angesichts erheblicher Zuwachsraten im Containerverkehr und immer größer werdender Schiffe hin. Dass die Firma Eurogate den Zuschlag zum Betrieb des Jade Weser Ports erhalten hat, die ihrerseits einen Teil ihrer Anteile an den Maersk-Konzern verkauft hat, der wiederum weltweit an ca. 40 Containerhäfen Beteiligungen hält, ist lt. Holtermann ein Glücksfall für das Land Bremen. 

„Durch den Betrieb des tideunabhängigen Tiefwasserhafens in Wilhelmshaven und der damit verbundenen Ansiedlung von Lositikdienstleistern und hafennaher Industrie und Gewerbe“ so Jürgen Holtermann, „wird Wirtschaftskraft generiert für den gesamten strukturschwachen nordwestdeutschen Wirtschaftsraum. Zugleich werden Impulse erwartet für den Arbeitsmarkt durch die Schaffung von ca. 2.000 Arbeitsplätzen“.

Bei der anschließenden Diskussion wurde die Bedeutung des Überseehafens für die Seestadt Bremerhaven von den Teilnehmern hervorgehoben und eine zügige Hafenanbindung gefordert um die Entwicklung des Überseehafens nicht zu gefährden. Die MIT unterstützt Forderungen des CDU-Fraktionsvorsitzenden Thomas Röwekamp, dass der Präsident des Senats Jens Böhrnsen sich persönlich in Berlin dafür einsetzen muss, die Gelder für einen Hafentunnel in Höhe von rd. € 260 Mio. einzuwerben. „Diese Hafenanbindung“, so Karin Tuczek, die als stellv. Kreisvorsitzende die Veranstaltung moderierte, „ ist nicht nur eine nationale sondern schon fast eine internationale Aufgabe, da wir über unsere Häfen Güter in die ganze Welt liefern über Amerika, Australien bis nach Asien hinein. Da ist der Bund gefordert eine vernünftige zukunftsgerichtete Lösung zu finanzieren. Und darum hat sich der Präsident des Senats zusammen mit seinem Wirtschaftssenator zu kümmern und alle Hebel in Bewegung zu setzen, damit wir endlich zu einer Lösung kommen.“ Außerdem fordert die MIT den Häfensenator auf, die entsprechenden Mittel für Infrastrukturmaßnahmen im Hafen bereitzustellen. Die im Haushalt vorgesehenen Anschläge sind völlig unzureichend für die weitere Entwicklung dieses Standortes.

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